Ich habe vor ein paar Tagen eine Durchsicht der beiden verbliebenen Völker gemacht. Das war auch dringend nötig, wie sich gezeigt hat. Eins der Völker war fast verschwunden. Angefangenes aber verwaistes kleines Brutnest, 10-20 verbliebene Bienen...das sah nicht gut aus.
Aber während ich schon überlegt habe, dass ich die handvoll verbliebene Bienen auch einfach abräumen kann, habe ich in der Ecke der Kiste tatsächlich noch die Chefin entdeckt. Die saß da mit knapp 10 letzten Arbeiterinnen. Hier hat offenbar die Durchlenzung nicht funktioniert und die Altbienen sind gestorben, bevor sie eine relevante Zahl an Neubienen erbrüten konnten. Aber solange die Königin noch da ist, kann man immer noch was tun.
Da es dem zweiten Volk deutlich besser geht und es neben einem großen Brutnest dort auch schon jede Menge Bienen gibt, habe ich einfach zwei Brutwaben samt Besatzung von dort als Spende eingehängt in der Hoffnung, dass die sich mit der Königin arrangieren und dann zusammen ein stabiles Volk erbrüten. Das war jetzt schon ein paar Tage her, daher weiß ich auch schon, dass das funktioniert hat. Das Volk ist klein, aber es wächst und die Königin legt jetzt Eier in die Spenderwaben, wo sie von den eingemeindeten Gastarbeiterinnen aufgezogen werden. Den Pflegebienen ist es egal, in welchem Stock sie sitzen, solange eine Königin da ist.
Ist also nochmal gut gegangen. Aber 2 (fast 3) von 4 Völkern als Verluste ist eine ziemlich miese Bilanz für den Winter. Da muss ich mir mal überlegen, was ich diesen Herbst anders machen will.




















